10 Tipps für die perfekte Grill Party

 Dr. Ginger 10 Tipps für die perfekte Grillparty

Ein Sommer ohne Grillparty ist wie ein Winter ohne Schnee. Oder ein Herbst ohne Farben. Oder ein Frühling ohne Gefühle. Deswegen gilt: Wer keinen eigenen Grill besitzt, lässt sich rechtzeitig von Freunden einladen. Und damit das Grillfest wirklich gelingt, befolgst du am besten die folgenden zehn Tipps. So kann nichts mehr schief gehen.

1. Heiss, heiss, heiss - der richtige Griller

Ohne Hitze kein Feuer und ohne Feuer kein Grillen. Holzkohle eignet sich am besten, ein Gasgrill garantiert die perfekte Hitze und mit Holz wird es am romantischsten. Ganz nach deinem Geschmack: Sollen deine Gäste das perfekt gegrillte Kotelett bekommen, rund ums Feuer sitzen und singen oder einen entspannten, aber kulinarisch perfekten Abend verbringen? Ein Gasgrill ist dem Fleisch die liebste Methode (und auch für den Grillmeister am einfachsten) - regulierbare Hitze, sauber und super zu kontrollieren. Wer es rustikal mag, macht eine Feuerstelle und lässt die Gäste mitfeuern. Rund ums Feuer sitzen und Stockbrot backen lässt Kindheitserinnerungen aufleben. Mit Holzkohle hingegen bekommst du die perfekte Glut und so die richtige Hitze fürs Fleisch. Perfekt sind alle drei Methoden.

2. Fleisch, Wurst oder Gemüse: Was kommt aufs Feuer? 

Was auf den Teller kommt, bestimmen die Gäste. Vegetarier dabei? Laktoseintolerante? Veganer? Zum Grillen alles kein Problem. Wer kein Fleisch isst, kann Fisch bekommmen, wer sich ganz vegetarisch ernährt, geniesst Grillkäse und Gemüse. Strenge Veganer bevorzugen ausschliesslich Gemüse - bei den Beilagen können sie aber ebenso zulangen: Folienkartoffeln aus dem Feuer oder Stockbrot sind auch bei einer veganen Ernährung möglich. Am einfachsten sind natürlich die Fleischesser zufrieden zu stellen: Würste, Fleischleibchen, Koteletts oder Spiesse funktionieren auf dem Grill am besten. Achtung nur bei der Zubereitung, sollten Gäste mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten dabei sein: Nicht das Gemüse neben das Fleisch legen oder mit den Würsten auf einen Teller - die Vegetarier werden es dir danken. 

3. Medium, raw oder durch: So gelingt das perfekte Fleisch

Timing ist beim Grillen das Um und Auf. Je nachdem, welches Fleisch auf dem Feuer und dann auf dem Teller landen soll, sind gewisse Bedingungen einzuhalten. Manche Fleischarten sollten auf keinen Fall glasig sein - Hühnchen birgt die Gefahr von Salmonellen, also immer gut durchbraten. Fisch hingegen sollte auf keinen Fall zu lange auf dem Feuer liegen, er wird trocken und kann auch zäh werden. Bei Rind ist es Geschmacksache: Wer es blutig mag, der nimmt das Fleisch früher von der Hitze und lässt es ein wenig rasten, wer es durchgebraten mag, dem servierst du das Stück einfach ein wenig später. Ansonsten gilt: Nicht zu lange und nicht zu nah am Feuer, die Verbrennungsgefahr ist zu gross - und wer isst schon gern ein Stück verkohltes, trockenes Fleisch? 

4. Beilagen und Saucen: Ganz nach deinem Geschmack 

Das I-Tüpfelchen beim Grillen sind die wichtigsten Nebensachen beim Grillen. Fertige Saucen sind was für praktische, bei denen es schnell gehen muss und die mit Grillen wenig Aufwand betreiben wollen. Die Auswahl ist riesig, von Curry-Saucen über die verschiedenen Arten von Ketchup bis hin zu den unterschiedlichsten Spezialsaucen - alles im Supermarkt erhältlich. Eigenkreationen und frisch gemachte Dipps sind allerdings auch nicht zu verachten: Zaziki mit frisch gepresstem Knoblauch, selbst gemachtes Aioli oder eine Guacamole runden das Grillgut perfekt ab und sorgen für den richtigen Kick. 

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5. Drinks und Co.

Der Klassiker ist natürlich Bier. Eisgekühltes Pils, gespritztes Bier oder Radler - auch hier kommen alle auf ihren Geschmack. Alkohol hat den Vorteil, dass er - vielleicht auch nur vermeintlich - beim Verdauen hilft. Was du zum Grillen servierst, ist aber natürlich Geschmacksache. Und es werden auch nicht alle dasselbe trinken. Gespritzter Weisswein ist ein ebenso toller Sommerdrink und zum Hühnchen oder Fisch noch besser. Limonaden, Mineralwasser oder selbst gemachter Eistee sind für die Kleinen und gegen den Durst das Richtige. Zum Aperitif oder zum Nachtisch kann es aber auch etwas ausgefallenes sein: Ein Kräuterlikör vielleicht, ein Glas Whiskey oder ein Ingwer Likör von Dr. Ginger passen gut zu den deftigen Speisen beim Grillen. 

6. Der beste Platz

Im eigenen Garten ist es natürlich am bequemsten. Und wer sich in der glücklichen Lage weiss, einen solchen zu besitzen, lädt sommers bestimmt immer wieder gern zu einer Grillparty. Aber an einem See beim Lagerfeuer oder auf der Terrasse in der Stadtwohnung lassen sich genauso gut tolle Grillfeste veranstalten.

7. Auf die Details kommt es an

Bunte Servietten, lustige Strohhalme oder beleuchtete Lampions zaubern beim Grillfest die richtige Stimmung. Solarbetriebene Lämpchen sind praktisch und überall zu haben, sie laden sich tagsüber auf und spenden in der Dunkelheit das richtige Licht. Wer Blumen mag, kann sich auf den Tischen austoben.

8. Der richtige Sound

Playlists mit Sommersongs zaubern zu jeder Grillparty den richtigen Soundteppich. Wer am Ufer eines Sees seine Grillparty veranstaltet, kann den Grillen beim Zirpen zuhören oder den Fröschen beim Quaken. Oder greift zur Gitarre und stimmt selbst Musik an, deine Gäste singen bestimmt mit.

9. Wetterfest

Mit Schirmen, Planen oder gleich unter Dach - je nachdem, wo das Grillfest stattfindet, findet sich auch die richtige Lösung für vielleicht unstabiles Wetter. Nur bei Gewittern sollte man sich in Acht nehmen und sich in Sicherheit bringen.

10. Was vom Feste übrig blieb

Wer richtig kalkuliert, der hat, nachdem alle satt sind, auch noch Reste übrig. Mariniertes Fleisch wird sogar besser, wenn du es erst am nächsten Tag verwendest, nur bei Fisch und Hühnchen ist Vorsicht geboten. So kann die Party noch am nächsten Tag fortgesetzt werden - mit den Köstlichkeiten des vorigen Abends.