Zusatzstoffe bei der Herstellung von Spirituosen - ein Tabuthema in der Spirituosenbranche

Zusatzstoffe bei der Herstellung von Spirituosen - Tabu Thema in der Getränkebranche

Konservierungs- Farb- und Aromastoffe sind ein viel diskutiertes Thema bei Lebensmitteln. Ob Supermärkte oder Restaurants: Eine Deklarierung auf der Rückseite der Verpackung beziehungsweise auf der Speisekarte ist Pflicht, wenn Produkte wie Azorubin, Titandioxid, Dinatriuminosinat oder künstliche Süssstoffe zum Einsatz kommen.

Das ist auch gut so, denn die Verbraucher haben ein Recht darauf vollumfänglich zu wissen, was sie da eigentlich zu sich nehmen, wenn sie eine asiatische Gemüsepfanne, Lasagne oder Eis kaufen.
Doch wie steht es mit dem Thema Deklarierung bei Spirituosen? Wer nun davon ausgeht, dass hier ebenfalls umfangreiche Vorschriften zum Thema Farb- und Konservierungsstoffe existieren, wird enttäuscht. Bei alkoholhaltigen Getränken wie Likör, Whiskey, Gin und Co sind die Hersteller ungebunden. Noch mehr: Das Thema ist beinahe schon ein Tabu und wird nicht öffentlich angegangen.

Warum werden viele Zusatzstoffe in Spirituosen nicht angegeben?

Freiwillige Verpflichtungen sind hier selten, was nicht explizit gesetzlich gefordert ist, wird selten nur aus gutem Willen eingereicht. Die Grundlage für die Anzeigepflicht künstlicher Zusatzstoffe ist die sogenannte Verordnung des EDI über alkoholische Getränke. In dieser legt der Gesetzgeber fest, welche Mengen welcher Stoffe bei Spirituosen angegeben werden sollen und welche nicht deklariert werden müssen. 

Bei Spirituosen gilt: Sie müssen keine Zutatenliste mitführen. Das heisst im Klartext, dass auf der Verpackung nur die Informationen auftauchen, die dem Hersteller genehm sind und im Sinne seiner Marketing-Strategie liegen. 

Das heisst im Klartext, dass viele der Sorten, die aktuell auf den Markt gebracht werden, vermutlich nicht einen Bruchteil der Aromen auf natürlichem Weg zugesetzt bekamen. Viele Gin-Sorten werben mit fruchtigem oder säuerlichem Geschmackserlebnis und passend dazu mit frischen Früchten oder Kräutern auf der Verpackung oder in Prospekten. Ob sich wirklich natürlicher Himbeerextrakt, frischer Ingwer oder tatsächliches Basilikum im Erzeugnis befinden, kann nicht wirklich nachvollzogen werden. Die freiwillige Deklaration macht es möglich und es Ihnen als Kunden schwer die Produkte, die künstliche Aromen, Farbstoffe oder Chemie enthalten, von Ihrem Einkaufszettel zu streichen.

Auch ein hoher Zuckeranteil, der bei alkoholhaltigen Mixgetränken wie Likören und anderen Spirituosen durchaus üblich ist, kann durch entsprechende chemische Zusätze versteckt werden. Da die Deklaration nicht verpflichtend ist, können Verbraucher dem praktisch nicht entgehen und haben keine Einsicht in die oft lange Liste der synthetischen Zusätze. Als einziges Getränk unterliegt Bier der Pflicht, Farb- und Aromastoffe zu deklarieren, doch gerade bei hochprozentigeren Getränken wie Likören oder Whiskeys ist die Zahl der schwarzen Schafe hoch. 

Der Trend in der Getränke- und Lebensmittelbranche geht seit einigen Jahren immer mehr hin zu natürlicheren Produkten. Extrem künstliche Erzeugnisse, deren Geschmack und Farbe den hohen Anteil an Chemie erahnen lässt, weisen Einbrüche bei den Umsatzzahlen auf. Das Tabuthema der Deklaration der Zusatz- und Farbstoffe bei Spirituosen beraubt die Kunden somit eines wichtigen Anhaltspunkts bei ihrer Kaufentscheidung. 

Wozu braucht es Farbstoffe und andere Zusätze in Spirituosen?

Der Geschmack ist das wichtigste Merkmal bei allen Lebensmitteln, ob in flüssiger oder fester Form. Umso natürlicher, frischer und abgestimmter der Geschmack, desto höher die Verkaufszahlen und der Erfolg bei den Käufern. 
Doch da Alkohol naturgemäss äusserst intensiv wirkt, sind stärkere Produkte notwendig, um etwa Wacholder- oder Fruchtgeschmack zu erzielen. Hier kommen bei vielen Spirituosen in der Branche Chemie und andere Zusatzstoffe ins Spiel. 

Da natürliche Aromen um ein Vielfaches teurer sind als ihre künstlich hergestellten Platzhalter, werden synthetische Zusätze bevorzugt. So kann der Preis für die Herstellung gedrückt und die Gewinnmarge erhöht werden. Dabei soll das künstliche Aroma dem der Natur möglichst ähnlich sein, da diese von Verbrauchern bevorzugt werden. Der Geschmack frischer Limetten oder Ingwer ist um einiges beliebter als zu süsse oder intensive Duplikate aus dem Labor. Daher lautet die Devise dieser Hersteller: So günstig wie möglich, so nah am Original wie es nur geht. 

Ihnen spielt in die Hände, dass die Deklaration vollständig auf freiwilliger Basis beruht und daher kaum Einschränkungen im Hinblick auf Werbeversprechen oder andere Angaben zum Produkt existieren. Ob der Schnaps mit dem "intensiven und frischen Geschmack von Wacholder aus biologischem Anbau" je mit echten Wacholderbeeren in Berührung gekommen ist oder ob der herbe Geschmack der Spirituose eher den Künsten der modernen Chemie zu verdanken ist, kann daher nicht eindeutig festgestellt werden. 

Wie steht es um Zusatzstoffe und Chemie beim Dr. Ginger Ingwer Likör?

Auch wenn einige Hersteller in der Spirituosen-Branche in dieser Hinsicht schwarze Schafe sind, ist das nicht die Regel. Unser Dr. Ginger Ingwer Likör lebt vom Verzicht auf Chemie, Farbstoffe und sonstige künstliche Aromen. Stattdessen kommen lediglich natürliche und frische Zutaten zum Einsatz, was sich bei der Qualität und dem finalen Geschmack des Endprodukts deutlich bemerkbar macht. Daher haben wir kein Problem mit einer transparenten Deklaration aller Inhaltsstoffe, da unter diesen keine synthetischen Elemente zu finden sind. 

Unsere Zutaten werden ausnahmslos sorgsam ausgesucht, mit grosser Regelmässigkeit überprüft und schliesslich in äusserst schonender Herstellung vollendet zusammengeführt. So erhalten Sie als Verbraucher einen Likör, der vollumfänglich dem hohen Qualitätsstandard entspricht, den wir uns selbst gesetzt haben. Ausserdem wird der Dr. Ginger Ingwer Likörs von Hand produziert - eine Besonderheit in der Welt der schnellen Herstellung, in der heute produziert wird. 

Natürliche und frische Zutaten aus aller Welt - jedoch ganz ohne Farbstoffe und künstliche Aromen kommen bei unserem Likör zum Einsatz. Unter ihnen finden Sie neben anderen:

  • frischer Zitronendirektsaft von Früchten, die unter der Sonne Siziliens bis zum Ende reifen durften
  • brauner Rohzucker aus Fair-Trade-Handel, da nicht nur ein voller Geschmack sondern auch eine faire und bewusste Herstellung wichtig sind 
  • frischer Ingwer aus echten Knollen, die ganz ohne Labor-Experimente auskommen 

Uns liegt es am Herzen, dass Sie als Kunde das bekommen, wofür Sie bezahlen. Im Fall des Dr. Ginger Ingwer Likörs sind das natürliche Zutaten, die ihren echten und unverarbeiteten Geschmack im Endprodukt vereinen. Deswegen versprechen wir auf unserer Webseite oder Angaben auf der Verpackung nichts, was nicht der Wahrheit entspricht. Wir wollen - zumindest für unsere eigenen Erzeugnisse - die Tabuisierung des Themas Zusatzstoffe in alkoholhaltigen Getränken beenden.

Wir haben uns der Produktion ohne Zusatzstoffe verschrieben. Natürliche und frische Zutaten sind sozusagen das Herz des Dr. Ginger Ingwer Likörs und das schmecken Sie bei jedem Schluck!

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